Aktuelles
Home
Kontakt
Impressum
logo picanteria.net
Was kochen wir? Wie kochen wir? Was bewegt uns? Wo kaufen wir? Wer sind wir?

Buchweizen

Inhaltsstoffe
Geschälter Buchweizen enthält etwa 72% Kohlenhydrate, 10% Protein, je etwa 1,5% Fett, Mineralstoffe und Fasern sowie 13% Wasser. Buchweizen enthält im Gegensatz zu normalen Getreidesorten kein Gluten (auch als "Kleber" bezeichnet).
Zubereitung
Wegen des fehlenden Glutens ist reiner Buchweizen zum Brotbacken ungeeignet. Dadurch ist er aber auch für Menschen geeignet, die kein Gluten vertragen. In der Italienischen Küche findet Buchweizenmehl als grano saraceno für Pizzoccheri und Polenta Verwendung. Auch die Französische Küche verwendet Buchweizenmehl (unter dem Namen blé noir, "schwarzer Weizen", resp. sarrasin) für Pfannkuchen, so genannte Galettes. In den Niederlanden werden etwa münzgroße aber relativ dicke süße Pfannküchlein, sogenannte Poffertjes, mit einem 1:1-Anteil Weizenmehl und Buchweizenmehl gebacken. Die Moorkolonisten im Emsland bezeichneten Buchweizenpfannkuchen (niedersächsisch: Bookweiten-Janhinnerk) als ihr tägliches Brot. In der Eifel werden Buchweizenknödel gekocht, in Südtirol "Schwarzplentn". In den USA werden die berühmten Pancakes auch oft aus "buckwheat"-Mehl zubereitet. Die Westfälische Küche kennt Panhas als Fleischpastete mit Buchweizenmehl. In der österreichischen Steiermark kocht man den Heidensterz, einen kräftigen Schmarrn aus Buchweizenmehl. In Japan bestehen die sehr beliebten Soba-Nudeln aus Buchweizen. In Lettland und Litauen kann man den Buchweizen in Packungen (Griki) kaufen, die aussehen wie Schnellkoch-Reisbeutel. Die russische und polnische Küche kennt Buchweizenbrei als Kascha.
Gesundheitsaspekte
Blüten und Kraut des Buchweizen enthalten Rutoside, die bei Venenleiden medizinische Verwendung finden. Er gilt generell als wertvolles Nahrungsmittel mit viel Eiweiß und Stärke. Da Buchweizen glutenfrei ist, kann er als Diätnahrung bei Zöliakie, bzw. Sprue oder glutensensitiver Enteropathie verwendet werden. Das Pseudogetreide wird sogar von Diätrichtungen wie der Steinzeiternährung als unbedenklich akzeptiert. In Versuchen mit diabetischen Ratten hat sich Buchweizen als wirksames Mittel zur Senkung des erhöhten Blutzuckerspiegels erwiesen und stärkt die Blutgefäße. zurück.....